Cover - Nächte an der Grenze FINAL KLEIN

zur Nieden: Nächte an der Grenze

Es war stock­dun­kle Nacht. Nur ab und zu wurde die tief hän­gende Wolk­endecke vom Wind zer­fetzt. Die Umrisse der Berggipfel kon­nte man mehr erah­nen als erken­nen. Im Dunkel wur­den Bewe­gun­gen hör­bar — Atmen — Schritte. Oder war es nur eine Täuschung? Da! Schat­ten­hafte Gestal­ten tauchten aus der Fin­ster­nis auf, mehrere Män­ner hin­tere­inan­der. Sie schleppten etwas. Der erste schien den Weg mit den Füßen zu ertas­ten. »Vor­sicht!«, rief er leise seinem Nach­fol­ger zu. Dann sprang er einen kleinen Abhang hinab und war ver­schwun­den. Jeder gab den Warn­ruf flüsternd an den Fol­gen­den weiter. Einer nach dem anderen ver­schwand wieder in der undurch­dringlichen Fin­ster­nis. Der Wind schloss den Wolken­vorhang vor der gespen­stis­chen Szene.

Bei Nacht und Nebel schle­ichen sich Michael und Simon vom Jungschar­lager weg und ver­fol­gen fin­stere Gestal­ten an der Grenze. Was schlep­pen die weg? Und wohin?

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