Pilgerreise FINAL KLEIN

Bunyan: Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit

Aus dem Vor­wort: Eigentlich wüsste ich, wie mein Leben als Christ ausse­hen müsste. Hier sind fünf Auf­forderun­gen zeit­genös­sis­cher Frömmigkeit:

  1. Zwei­fle an allem, außer an dir selbst! Damit hältst du dir alle Möglichkeiten offen. Sonst wirst du einer dieser Super-Pseudo-Heiligen.
  2. Entwickle deine Spir­i­tu­al­ität! Damit holst du dir emo­tional das ab, was dir fehlt. Sonst gerätst du in die Falle des Intellektualismus.
  3. Zele­briere dein Unter­wegs­sein! Damit kannst du prob­lem­los auf Neben­straßen bleiben. Sonst wird dein Christ­sein langweilig.
  4. Sei begeis­tert für Jesus! Damit sorgst du dafür, dass der Spaß-Faktor hoch bleibt. Sonst wird dein Leben zu ernst.
  5. Gewinne Men­schen für Jesus! Damit ist für eine bunte Reisege­sellschaft gesorgt. Sonst wirst du abgelehnt.

An diesen Maxi­men ist nicht alles verkehrt. Wir zweifeln, wir erleben emo­tionale Durst­strecken, wir sind unter­wegs zum himm­lis­chen Ziel, wir wollen uns über Jesus freuen, wir wollen Men­schen die beste Botschaft der Welt bringen.

Der Best­seller „Die Pil­ger­reise“ hebt uns aus dieser zeit­ge­bun­de­nen Sicht des Christ­seins her­aus. Der Autor lebte im 17. Jahrhun­dert. Er ver­brachte Jahre im Gefäng­nis. Dafür musste er seine große, Not lei­dende Fam­i­lie zurück­lassen, was ihm fast das Herz brach. Wie hat Bun­yan das christliche Leben beschrieben?

Er ist dem Verder­ben ent­flo­hen und auf dem Weg in die himm­lis­che Stadt. Durch das Lesen der Bibel hat er erkannt, welche riesige Last der Sünde er mit sich schleppte; diese Last wog viel schw­erer als die größten Anfech­tun­gen, die er nach­her durch­lebte. Nicht der Zweifel dominierte seine Reise, son­dern die Gewis­sheit über das Ziel und die Her­rlichkeit des Ret­ters. Unter­wegs begeg­nete er zahlre­ichen Men­schen. Von vie­len tren­nte er sich nach kurzer Zeit wieder. Diese Erfahrun­gen führten nicht zu from­mer Über­he­blichkeit, son­dern zur Zerknirschung über das eigene Versagen.

Hier sind drei Empfehlun­gen für die Lek­türe: Nehmen Sie sich dieses Buch abschnittsweise vor. Denken Sie über das Gele­sene nach, schla­gen Sie die Bibel­stellen auf. Lesen Sie Ihrem Ehep­art­ner und Ihren Kindern daraus vor. Und bleiben Sie get­rost, falls Sie wie Christ Ihre Last beim Kreuz able­gen durften: Ihre Zielankunft ist so gewiss, wie sie erstaunlich ist.

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